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Zusammenarbeit mit Ida Ehre Schule 

Neuer Film:
Leibniz macht Schule

Echte Schüler an einer echten Schule: Komplexe Themen werden praxisnah aufbereitet.

Ein zentrales Projekt des Labs ist die Kooperation mit Schulen. Begonnen hat alles im Frühjahr 2026 mit einer Schule in Hamburg – eine Zusammenarbeit, die Forschung, Bildung und Praxis verbindet. Und die ständig ausgebaut wird.

Die Grundidee unseres Labs war immer die Nachhaltigkeit des Wissens. Von Beginn an sollte nicht (nur) die Wissensvermittlung im Vordergrund stehen, sondern die Frage, wie junge Menschen lernen, mit Unsicherheit umzugehen und informierte Entscheidungen zu treffen. Die vermittelten Kompetenzen – kritisches Denken, evidenzbasierte Bewertung von Informationen und gesellschaftliche Resilienz – sind dabei bewusst so angelegt, dass sie auch auf andere Krisenszenarien übertragbar sind. Vor allem wollten wir gemeinsam mit Schülern Wissen erarbeiten, auf Augenhöhe. 

And here we go: Seit Frühjahr 2026 arbeiten wir mit Schulen in Hamburg und Schleswig-Holstein zusammen.

Ein Programm, das ständig ausgebaut wird. Unterstützt wird das Projekt insbesondere durch das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel sowie das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) in Bonn. Beide Einrichtungen bringen ihre umfassende Expertise in der Bildungsforschung, Curriculum-Entwicklung und Lehrkräftefortbildung ein. Gemeinsam wird daran gearbeitet, Inhalte so aufzubereiten, dass sie anschlussfähig an bestehende Lehrpläne sind und langfristig in schulische und außerschulische Bildungsprozesse integriert werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Qualifizierung von Lehrkräften, die als zentrale Multiplikatorinnen und Multiplikatoren eine entscheidende Rolle für die nachhaltige Verankerung der Themen spielen.

Filme brauchen Filmposter: Die Zusammenarbeit muss ja auch gut aussehen. 

Gestartet ist die Zusammenarbeit mit der Oberstufe der Ida Ehre Schule in Hamburg. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern werden Ansätze entwickelt, um komplexe Themen wie Infektionsdynamiken, Risikobewertung und Krisenkommunikation verständlich und praxisnah aufzubereiten - schließlich nutzt das beste Wissen nichts, wenn es nicht im Alltag umgesetzt werden kann.


Was ist das Leibniz Lab Pandemic Preparedness?

Das Leibniz-Lab Pandemic Preparedness bündelt die Expertise von 41 Forschungsinstituten, um Gesellschaften besser auf (biologische) Krisen vorzubereiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wissen über Pandemien so vermittelt werden kann, dass es langfristig wirkt – über Fachgrenzen hinweg und bis in den Alltag hinein. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur zu kommunizieren, sondern sie so aufzubereiten, dass sie im Bildungssystem verankert und von unterschiedlichen Zielgruppen nachhaltig genutzt werden können.


Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist ein filmisch begleiteter Modellversuch an der Ida Ehre Schule. Über zwei Drehtage hinweg ist ein rund achtminütiger Film entstanden, der dokumentiert, wie Inhalte zu Pandemieprävention und Krisenresilienz gemeinsam mit den Schülern erarbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Perspektiven der Schülerinnen und Schüler: Der Film zeigt, wie sie sich mit den Themen auseinandersetzen, welche Fragen sie entwickeln und welche Zugänge ihnen helfen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch wird sichtbar, wie aus abstrakten Konzepten greifbare Lernprozesse entstehen.

Nachhaltigkeit = Forschung mit Praxis verbinden

Die filmische Dokumentation soll dabei nicht nur der Öffentlichkeitsarbeit dienen, sondern auch Werkzeug sein für die Weiterentwicklung des Projekts. Sie ermöglicht es, Erfahrungen aus dem Modellversuch zu reflektieren, Ansätze zu verbessern und sie für andere Schulen und Bildungskontexte zugänglich zu machen. Gleichzeitig schafft sie Transparenz darüber, wie wissenschaftliche Inhalte didaktisch übersetzt und im Unterricht erprobt werden.

Während des Drehs sind alle hochkonzentriert. 

v.l.: Jorge, Philipp, Simone, Finn. Ein Teil des Labs während der Veranstaltung. 

Wenn es auf dem Monitor gut aussieht, ist es auch gut.😁

Wissen, dass bleibt

Die Kooperation verbindet Forschung, Bildung und Praxis auf exemplarische Weise: Sie schafft Räume, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in Lernprozesse übersetzt werden und in denen junge Menschen aktiv an der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Risiken beteiligt sind. Und vor allem gefragt werden. So trägt das Projekt dazu bei, die nächste Generation nicht nur zu informieren, sondern sie gezielt, mit ihrer Hilfe, auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten - mit Wissen, das bleibt, und Kompetenzen, die weit über einzelne Krisen hinausreichen.

And again: Aufnahme. 

Was macht man eigentlich beim Film? Warten. 

Und später bei der Privatpremiere: Schon wieder rumsitzen.

Philipp Kohlhöfer
Philipp Kohlhöfer
Philipp Kohlhöfer leitet die Kommunikation des Leibniz Labs und ist Autor des Bestsellers „Pandemien“.
Veröffentlicht
07. Juli 2026
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Wissenschaft muss erlebbar und erfahrbar sein, sie muss unter die Leute. Ohne Kommunikation kein Transfer. Aber ohne Forschung auch keine Geschichte. Offenheit und Lust auf Machen, this is the way und hier sind seine Abzweigungen.

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