Vorbereitet auf die Krise: Wie Daten helfen Pandemien zu bekämpfen
Prof. Dr. Sabine Zinn, Direktorin des Sozio-oekonomischen Panels am DIW Berlin entwickelt synthetische Gesundheitsdaten und arbeitet an neuen Verknüpfungsstrategien, die Politik und Wissenschaft in der Krise handlungsfähig machen sollen.
Ein bedeutender Tag, einer noch bedeutenderen Organisation.
Genf am 07.April 1948. Die Weltgesundheitsorganisation WHO wird gegründet. Ihr Ziel: die Bekämpfung von Erkrankungen und das physische, geistige und soziale Wohlergehen aller Menschen. Sie definiert Standards und Normen für den Gesundheitsbereich und informiert die Gesundheitspolitik.
Wie schützen wir in Krisen unseren Wohlstand, ohne Freiheit zu opfern?
Vor 250 Jahren, im März 1776, erschien das vielleicht grundlegendste Werk der Wirtschaftswissenschaften: „Der Wohlstand der Nationen“ von Adam Smith. Es ist heute, wo eine Krise auf die andere folgt, relevanter denn je. Auch für das Leibniz Lab.
Als sich die Türen schlossen
Schulschließungen, Distanzunterricht und Leistungseinbußen haben deutlich gemacht, wie anfällig Bildungssysteme in Pandemiezeiten sind. Die Bildungsforschung reagiert darauf nicht nur rückblickend, sondern arbeitet aktiv daran, Schulen und Lernen krisenfester zu machen.
Kann die Vogelgrippe die nächste Pandemie auslösen?
Der Ausbruch von H5N1 bei Rindern in den USA hat ein enormes Potential für Infektionen beim Menschen geschaffen. Die Artenbarriere zu Säugetieren ist nicht nur bei Rindern übersprungen. Aber was heißt das nun?